Geschichte

 

Speicher das Gedächtnis

Zu Beginn des Computerzeitalters waren Speicher von 1kB RAM Größe schon üppig, heute sind 16MB in einem modernen PC die Minimalausstattung.

In PC's mit 8086/8088, 286er und 386er Prozessor wurden die Bits noch einzeln eingesetzt, also mit normalen DIL-Schaltkreisen.

Der nächste schritt waren die 30 Poligen SIP- und SIMM-Module.

SIP-Module werden in modernen Rechnern nicht mehr eingesetzt, außer in mobilen Rechnern, wo sie fest eingelötet werden.

Diese 30 Poligen Module hatten eine Daten-Bus-breite von 8 Bit und einem zusätzlichesns Paritätsbit also 9 Bit (aus Kostengründen mal bestückt mal nicht, oder durch ein Paritätsgenerator ersetzt).

Ab dem 486er-Systemen, kamen erstmals neuartige Speicher-Module zum Einsatz, die PS/2-Module (in einem PS2/2 von IBM das erste mal eingesetzt daher der Name) für seinem 32 Bit breiten Daten-Bus, wurden immer vier Module parallel installiert.

Die Verwirrung ging da erst richtig los, es werden sogenannte S-SIMM (von "Single-RAS-SIMM") und D-SIMM (von "Dual-RAS-SIMM") von den Herstellern erfunden.
Dabei sind sich die Hersteller aber selber nicht mal einig, wie sie diese Speichermodule denn nun heißen sollen, da gibt es SIMM / DIMM oder auch Single / Dual Density SIMM oder auch die einseitigen und doppelseitigen Module, was aber nichts mit der Bauform zutun hat., die genauere deutsche Bezeichnung müßte Ein-Bank / Zwei-Bank-Modul lauten.

Das ganze artete zu einem Abenteuer - Spiel aus, auf dem einen Board funktionierten z.B. 8MB D-SIMMs aber keine S-SIMMs, auf dem nächsten Board konnte es genau umgekehrt sein.

Mit dem Übergang 486er - 586er - Pentium II PC's wurden dann neue Speicher eingeführt, das EDO-RAM (Extended Data Out), FPM (Fast Page Module), BEDO (Burst EDO), (SDRAM (Synchron DRAM), RDRAM (Rambus-DRAM), SLDRAM (SyncLink-DRAM) und die DIMMs (168polig).

Nach anfänglichen Kinderkrankheiten, sind die heutigen Speicher-Sets Betriebssicher und können für einfache PC - Anwendungen auf das Paritätsbit verzichten.

 

   
 
ENDE