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ECC Damit lassen sich sowohl Einzel- als auch Doppel- Bit- Fehler Erkennen und korrigieren. Hauptplatinen oder Speicherkontroller die mit ECC arbeiten haben mehrere Schaltungen um ECC-Bits für jeden Datentransfer zu erzeugen und zu vergleichen. Es gibt auch Speichermodule die eine Schaltung integriert haben. ECC wird hauptsächlich in Speicherkritische Applikationen eingesetzt. DRAMs sind in Seiten (Pages) organisiert.Jeder dieser Seiten ist wiederum in Zeilen und Spalten organisiert - ähnlich einer Tabelle. Bei aktiviertem Page Mode wird bei aufeinanderfolgenden Lese- und Schreibzugriffen auf eine Zeile (Row) innerhalb der selben Seite im DRAM die immer wiederkehrende Zeilenangabe weggelassen und nur die Spaltenadresse (Column) übertragen. Das verkürzt die Zugriffszeiten. Der FPM ist eine Erweiterung des PM, hier wird bei einem Wechsel der Speicherseite (d.h. bei einer Änderung der Zeilenadresse) dieser Seitenwechsel "durch eine spezielle Codierung" beschleunigt. Der FPM bringt jedoch nicht vielmehr Leistung als der PM. Der sogenannte Hyper Page Mode sendet bereits während des Auslesens der Daten die nächste Spaltenadresse und spart so nochmals etwas Zeit. Da nicht alle Chipsätze und DRAMs PM/FPM unterstützen sind diese Zugriffstechniken mit Vorsicht einzusetzen. Ein gründlicher Speichertest nach dem Einschalten dieser Option im BIOS empfiehlt sich. Beim Kauf von DRAMs sollte man sich bestätigen lassen, daß sie FPM- tauglich sind. Während sich EDO RAMs nur in Boards einsetzen lassen, die EDO unterstützen, sind PM bzw. FPM DRAMs universell verwendbar. Es kommt nur auf die richtige BIOS Einstellung an. Der RAM-Streifen ist dann insgesamt (8) 9 Bit, (32) 36 Bit oder (64) 72 Bit, mit Parity breit. Für die Berechnung werden Gruppen von je 8 Bit addiert. Dieses Parity-Bit wird abhängig der Anzahl von 1er Bits im Byte auf 0 oder 1 gesetzt. Bei der Einstellung even (gerade) wird dieses Bit gesetzt wenn die Anzahl der 1er Bits im Byte gerade ist. Bei der Einstellung odd (ungerade) wird dieses Bit gesetzt wenn die Anzahl ungerade ist. Mit diesem System lassen sich nur Ein-Bit-Fehler (single-bit errors) erkennen.
Wenn zwei Bit gleichzeitig in einer Speicherstelle "umkippen", dann kann das nicht erkannt werden. Allerdings sind die heutigen Speicher so sicher das kaum noch ins Gewicht fällt.Um Kosten zu sparen, setzten einige Hersteller einen Parity-Generation-Chip ein, anstelle eines zusätzlichen RAM-Chips. Der schwindelt der CPU generieren immer ein korrektes Parity vor, auch wenn die Daten fehlerhaft sind. Damit ist die ganze Sicherheit für die Katz. Refresh
Speicherbank Besteht eine Bank aus mehreren Modulen, so sollte man nur identische Module verwenden. Das heißt: gleiche Kapazität, gleiche Fehlererkennung (parity, ECC), gleiche Zugriffszeit (Geschwindigkeit), gleicher Hersteller, ... . Beispiele für unterschiedliche Speicherbänke
Diverse Pentium-Rechner teilen ihren 64Bit Zugriff auf 2x 32Bit auf und benötigen deshalb nur ein 72poliges Modul, sind dadurch aber auch langsamer. Diverse 486'er Boards brauchen für Interleaving eine paarweise Bestückung. Bei fast allen Hauptplatinen muß die Bestückung in der Reihenfolge erst Bank 0, dann Bank 1, dann Bank 2, ... erfolgen Toples / COB | ||||||||||||||||||||||||||||||
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