C- DRAM |
Cached DRAM ist ein von Mitsubishi entwickelter
synchroner Speicher. Ein DRAM mit integrierten 2nd Level Cache der von
einem externen Cache Controller verwaltet wird. Beim lesen: Schneller zugriff
wenn die Daten im Cache sind. Langsam bei Cache Miss. Beim Schreiben: Die
zugriffe finden unter Umgehung des Caches stat. Im PC-Bereich keine
Verbreitung. |
| DIMM |
Dual Inline Memory Module
Diese 168-poligen Module haben auf jeder Seite der Platine separate Anschlüsse. Es
gibt sie als 64-bit (non-parity), 72-bit (parity) und 80-bit (ECC) Module.
Sie haben zwei Einkerbungen an der Kontaktleiste, PS/2 Module haben nur eine Einkerbung. Wie das SIMM ist auch
die Leiterplatte des DIMM mit DRAM-Chips bestückt. Hier
unterscheidet man 3 Arten der Bestückung: FPM -----
Fast Page
M ode; siehe
auch EDO, EDO -----
Extended Data
O ut, und SDRAM -
Synchronous Dynamic
Random Access
Memory.
Die 168-poligen DIMMs werden momentan standardmäßig in folgenden
Kapazitäten ausgeliefert:
| Kapazität |
non-parity |
parity |
ECC |
| 8 MB |
1 M x 64 |
1 M x 72 |
1 M x 80 |
| 16 MB |
2 M x 64 |
2 M x 72 |
2 M x 80 |
| 32 MB |
4 M x 64 |
4 M x 72 |
4 M x 80 |
| 64 MB |
8 M x 64 |
8 M x 72 |
8 M x 80 |
| 128 MB |
16 M x 64 |
16 M x 72 |
16 M x
80 |
Auf dem DIMM werden die Adresse- und Kontrollsignale gebuffert. Sind mehrere
Module installiert, reduziert dies die effektiven Ladezeiten dieser Signale.
Speziell Rechnersystemen mit einer hoher Anzahl von Speicherzugriffen werden damit
die Daten schneller zur Verfügung gestellt
|
SO- DIMM |
Small Outline DIMM Sind wie
DIMMs aufgebaut. Durch ihre Bauform und den niedrigen Stromverbrauch sind
sie ideal für Notebook-Systeme. Diese Module haben (wie bei einem
168-poligen DIMM) auf jeder Seite der Platine separate Anschlüsse.
SO-DIMM gibt es als 72-poliges (nicht zu verwechseln mit einem 72-poligen SIMM)
und als 144-poliges Modul. Es gibt 72-polige SO-DIMM sowohl als 32-bit
(non-parity) Module als auch mit 36-bit (parity) Bestückung.
Bei den 144-poligen SO DIMM gibt es ebenfalls 64-bit (non-parity) und 72-bit
(parity) Module Wie bei SIMM und DIMM ist auch die Leiterplatte des SO DIMM mit
DRAM-Chips bestückt. Wie beim DIMM unterscheidet man die 3 Arten FPM, EDO und SDRAM.
| 72-polig |
144-polig |
Kapazität |
non-parity |
parity |
Kapazität |
non-parity |
parity |
1 MB
2 MB
4 MB
8 MB
16 MB
32 MB
64 MB
128 MB
|
256kx32
512kx32
1Mx32
2Mx32
4Mx32
8Mx32
16Mx32
32Mx32
|
256kx36
512kx36
1Mx36
2Mx36
4Mx36
8Mx36
16Mx36
32Mx36
|
2 MB
4 MB
8 MB
16 MB
32 MB
64 MB
128 MB
256 MB
|
256kx64
512kx64
1Mx64
2Mx64
4Mx64
8Mx64
16Mx64
32Mx64
|
256kx72
512kx72
1Mx72
2Mx72
4Mx72
8Mx72
16Mx72
32Mx72
|
|
S- DIMM |
Synchrone Dual Inline Memory Module
Im gegensatz zu den EDO- oder FPM-DRAMs verfügen SDIMMs über ein
Taktsignal, das synchron zum Prozessortakt arbeitet. Daher erfolgen das
Anlegen von Zeilen- und Spaltenadressen und die Datenübergabe nicht mehr
wie bisher in der langsameren asynchronen Weise.
SDIMM ist schneller als EDO, was schon bei derzeitigen Rechnern
mit Memory- Taktraten von 66 MHz zum Tragen kommt, erst recht bei Taktraten von
83 MHz, 100 MHz und mehr. Anders als herkömmliche SIMMs besitzen
SDIMM-Module eine Datenbreite von 64 Bit, wodurch die Notwendigkeit der paarweisen
Anordnung auf den Speicherbänken entfällt und sie
arbeiten aufgrund ihrer synchronen Betriebsart stabiler und werden lediglich mit
einer 3,3V-oder 5V Betriebsspannung versorgt. |
D- RAM |
Dynamic Random Access Memory
Die Dynamischen Speicher sind der Standard. Ihre Zugriffszeit liegt
z.Z. bei 60ns. Es werden aber auch vereinzelt schon 50ns Chips
gesichtet. Ältere Rechner (z. B. 386er, 486er, Apple II, SUN SPARC
IPX, ...) arbeiten aber auch noch mit 70ns und 80ns. Die Zugriffszeit kann
man bei fast allen Typen an der Endung der Bezeichnung des Herstellers
ablesen.
| Aufdruck |
Zugriffszeit |
Aufdruck |
Zugriffszeit |
| -12 |
120ns; aber auch 12ns; |
-80 / -8 |
80ns |
| -10 |
100ns; aber auch 10ns |
-70 / -7 |
70ns |
| -45 |
45ns (z.B. Grafikkarten) |
-60 / -6 |
60ns |
| -20 |
20ns (z.B. 2nd Level Cache) |
-50 / -5 |
50ns |
| -15 |
15ns (z.B. 2nd Level Cache) |
|
|
Speichermodule werden mit unterschiedlicher Anzahl von DRAM-Chips
bestückt. Als Beispiel Module Anzahl pro Modul
30pol SIMM mit Parity 3 / 9 / 12 DRAM-Chips
30pol SIMM ohne Parity 2 / 4 / 8 DRAM-Chips
72pol SIMM mit Parity 3 / 9 / 12 DRAM-Chips
72pol SIMM ohne Parity 2 / 4 / 8 / 16 / 24 / 36 DRAM-Chips.
Benötigt einem Rechner mehrere
Module pro Speicherbank, sollten diese immer mit Modulen
der gleichen Bauart (gleiche Anzahl von
Chips pro Modul), der gleichen Zugriffszeit
und dem gleichen Hersteller
aufgerüstet werden.
Oft sind gerade 386er und 486er Hauptplatinen mit eine Mischbestückung nicht
einverstanden und verhalten sich nicht korrekt |
EDO- DRAM |
Extended Data Out DRAM
Ist ein FPM-DRAM, aber 10 - 15% schneller, wenn er vom Board unterstützt wird
sonst läuft der Rechner wie mit Standard FPM-Modulen.. Beim Lesen einer
Speicherzelle bleiben die Daten länger am Ausgang liegen. Der Chipsatz kann
nun "überlappend" lesen. Während die Daten noch ausgelesen werden, kann
bereits eine weitere Adresse an den Baustein angelegt werden. Dies verbessert den
Lese- aber nicht den Schreibzugriffe. Eine Weiterentwicklung ist das BEDO-DRAM
(Burst EDO DRAM) das auch die Schreibzugriffe beschleunigen soll, es wurde nur
von sehr wenigen Chipsätzen unterstützt und ist wieder vom Markt
verschwunden. |
FPM- DRAM
PM-
DRAM |
Page Mode DRAM = Fast
Page DRAM Um sich bei fortlaufendem Speicherzugriff
(alle Speicherstellen liegen auf der selben Seite) das Anlegen der immer
gleichen Zeilenadresse zu ersparen, erlauben PM-DRAMs den sogenannten
Fast-Page-Modus: Es genügt, die Zeilenadresse einmal und dann die
jeweilige Spaltenadresse anzugeben. Dieser Zugriff kann gegenüber dem
konventionellen Zugriff (jedesmal Zeile und Spalte) erheblich schneller sein. |
R- DRAM |
Rambus DRAM =
Direkt Rambus DRAM
Dieser Speichertyp mit einer Bandbreite von bis zu 600MByte/s wird über
einen speziellen Bus, eben den "RAM bus" angesprochen. Der ursprüngliche
Rambus ist 8 bit breit, wird mit 250 MHz getaktet und erlaubt den Anschluß
von bis zu 32 Speicherbausteinen. Die "Direct Rambus"- Variante, eine
Weiterentwicklung von RDRAM, wird von Intel für zukünftige
Speicherentwicklungen favorisiert und für Ende 1998 erwartet. Der auf 16 Bit
verbreiterte Rambus hat eine Bandbreite von 1,6 GByte/s. |
| RIMM |
Rambus Inline Memory Module Diese
Module waren ursprünglich nur für RDRAM vorgesehen, sollen aber
auch mit SDRAM bestückt werden |
SD- RAM |
Synchronous DRAM
Sie können durch längere Burstzuklen
wesentlich schneller ausgelesen werden, als normale
DRAMs. Intern sind sie in mehreren Bänken
aufgebaut, so daß sie , die abwechselnd
(interleaved) betrieben werden Können. SDRAM
unterstützt auch die Hyper Page Mode. SDRAM kann
mit bis zu 125 MHz betrieben werden.
!!! Achtung !!! Zur
Zeit sind 4-clock SDRAM-Module aktuell. Bei einigen
Motherboards mit älteren VX und TX Chip-Sets werden
aber 2-clock Module benötigt.
Auf den meisten
mit SDRAMs bestückten Modulen befindet sich ein 8-poliges EEPROM. Das
alle wichtigen Informationen über das Modul, z.B. Speichertyp,
Größe, Geschwindigkeit, Spannungsversorgung, Anzahl der
Adress-Reihen / Spalten, Anzahl der Modulbänke, beinhaltet.
Diese Daten werden vom Rechner-BIOS für die richtige Konfiguration
verwendet. |
| SIMM |
Single Inline Memory Module
Das "kleine" SIMM-Modul hat 30 Anschlüsse und
ist 8 Bittig oder (wenn ein Paritätsbit vorgesehen
ist) 9 bittig organisiert. Moderne Boards
unterstützen diese Bauform nicht mehr. Für
Standars-SIMMs werden auch Adapter angeboten, damit
diese in PS/2-SIMM-Sockel passen. Dabei entstehen
allerdings Signalverzögerungen
, so daß in Situationen mit kritischem Timing
von diesen Adaptern abgeraten werden muß. |
PS/2-
SIMM |
PS/2-Single Inline Memory Module Diese Module mit 72
Pins (Anschlüssen) werden erstmals in
IBM PS/2-Systemen verwendet und sind heute die Standard-Bauform. Sie sind
32 bittig (mit Parität 36 bittig) organisiert. |
S- SIMM |
Single-sided SIMM
Es gibt 1, 4, 16, 32 und 64 MB-Module.
Diese "Normalform" der SIMM-Organisation wird
von allen Boards unterstützt. Alle Bänke eines
Moduls werden über eine gemeinsame RAS-Leitung
(für die Speicherzeile) angesprochen.
|
D- SIMM |
Double-sided SIMM
Es gibt 2, 8, 32, 64 und 128 MB-Module. Indem man
doppelt soviel Speicher auf ein Modul packt, kann ein Modulsockel eingespart
werden. Dabei befinden sich zwei Speicherbänke auf einem Modul, die
über getrennte RAS-Leitungen abwechselnd angesprochen werden können.
Dieser
Speicherzugriff muß vom Board unterstützt
werden Bei Pentium-Systemen, die mit nur einem Modul
ausgestattet sind ("single-bank-modus") ist
kein effizienter Speicherzugriff mehr möglich, die
Systemleistung kann deutlich einbrechen!
Von der Modulgröße
kann nicht unbedingt auf die Bauform geschlossen werden. Es gibt mittlerweile
8 und 32 MB- single-sided- Module, und 16 MB als double-sided.
Ansteuerungsprobleme durch das Board sind hier vorprogrammiert.
Moderne Boards erkennen den Speichertyp automatisch. Bei SIMMs werden
dazu einfach verschiedene Zugriffsverfahren
durchprobiert; für DIMMs gibt es mit
SPD (Serial
Presence Detect) eine
wesentlich "sauberere" Möglichkeit: In
einem kleinen Lesespeicher wird der Modultyp vom
Hersteller abgelegt und vom BIOS beim Systemstart
ausgelesen.
|
| SIP |
Single Inline Package Diese Module
werden heutzutage nicht mehr verwendet. Sie sind technisch gesehen identisch
mit SIMMs und unterscheiden sich nur durch ihre Kontakte (Beinchen).
In mobilen Rechnern werden diese Speicher auch heute noch eingelötet. |
SL- DRAM |
Sync Linc DRAM Die Entwicklung von
RDRAM ist mit Lizenzabgaben an die Firmen Rambus und Intel gebunden, deshalb
versucht das SyncLink-Industriekonsortium einen alternative zu entwickeln.
Bei einem Bustakt von bis zu 800 MHz soll eine Datentransferrate von 1,6-3,2
GByte/s möglich sein. |
S- RAM |
Static RAM Ein Statischer Speicher ist
wesentlich schneller und stromsparender, er benötigt keinen Refresh.
Dafür ist er auch wesentlich teurer. Die Speicherung bleibt - ohne
Refresh - solange erhalten wie die Versorgungsspannung anliegt, außerdem
zerstört das Lesen deren Inhalt nicht. SRAM wird auch in PCMCIA Karten,
mit einer Batterie gebuffert, eingesetzt. Technisch gesehen speichert SRAM die
Information in einem Flip-Flop, er benötigt pro Bit zwei Transistoren,
während DRAM die Information in Form von Ladung in einem Kondensator
speichert. Bei SRAM kann man unterscheiden:
A-Cache (Asynchronous SRAM): Da
SRAMs keinen Refresh benötigen, braucht kein
Taktsignal angelegt zu werden. PB-Cache (Pipeline
Burst SRAM): Nachdem ein Speicherzugriff stattfand,
werden Adressen für folgende Zugriffe automatisch
generiert. Anlegen der Folgeadressen kann
entfallen. Wie bei DRAM ist die Zugriffszeit ein
kritischer Wert: Für einen externen Takt von 66MHz
benötigt man A-Cache mit maximal 15ns oder PB-Cache
mit max. 8,5ns Zugriffszeit. PB-Cache ist heute
Standard; wenn Ihnen A-Cache angeboten wird, sollten Sie
dankend ablehnen.
|
M-
DRAM |
Multibank DRAM (
VIDEO)
Dieser schnelle Speichertyp besteht aus 256 KB
großen Speichereinheiten, die sich gegenseitig überlappen
(Interleaving). Ein synchrones 100 MHz Taktsignal ermöglicht, daß
die Daten verzögerungsfrei ausgelesen werden. Daraus ergibt sich ein
Datendurchsatz von Faktor 4 bis 5 gegenüber normalen DRAMs |
V- RAM |
Video RAM
( VIDEO) Diese RAMs ermöglichen ein fast
gleichzeitiges lesen und schreiben, da für jeden Ein- und Ausgang dieses
Moduls ein eigener Adress- und Datenbus zur Verfügung steht (Dual Ported).
Die Datenübertragung (Bandbreite) wird gegenüber Standardspeicher
fast verdoppelt |
W- RAM |
Windows RAM
( VIDEO) Dieser schnelle, von Samsung
entwickelte Speicher auf Basis von VRAMs hat einen höheren Datendurchsatz
und eine höhere Kapazität pro Chip |